Soll mein Kind in den Ferien lernen?

Wie man die Ferien mit Kindern als Vorbereitung für die Schule wirklich gut nutzen kann

Sollten Kinder in den Ferien lernen?

Unsere Meinung dazu ist ein NEIN!

(mit Hinweis dazu, dass Kinder hierbei individuell sind und auch gerne lernen dürfen, wenn sie es wollen – gleichzeitig solle man hierbei beobachten, ob es daran liegt, dass das Kind sich nichts anderes zutraut, als „das gewohnte lernen“, ob es das tut, weil es wirklich lernen mag oder, ob es eben noch keine Alternativen zum lernen kennt – die es gemeinsam auch zu erforschen gibt – deswegen unser Appell „Lernt Pausen zu nehmen!“)

Wir sagen – lasst die stifte fallen und bitte lasst Kinder auch mal Kinder sein! Denn wenn man auch mal einfach sagen könnte, dass jeder einfach mal eine Pause braucht – so kommt auch hier noch eine wisssenschaftliche Untermauerung einer Pause:

Eine Pause in den Ferien unterstützt nämlich das sogenannte „Growth Mindset“ bei Kindern.

Eine Studie von Carol S. Dweck und ihren Kollegen an der Stanford University belegt, dass das Growth Mindset, also die Überzeugung, dass Fähigkeiten und Intelligenz entwickelbar sind, durch Pausen und Erholungsphasen gestärkt wird. Wenn Kinder die Möglichkeit haben, sich von schulischen Anforderungen zu lösen und ihren Interessen und Leidenschaften nachzugehen, können sie neue Erfahrungen sammeln, kreativ denken und ihre Neugierde entfalten. Dies wiederum fördert ihre Selbstwirksamkeit und Motivation, um weiterhin Herausforderungen anzunehmen und sich weiterzuentwickeln.

Die Sommerferien bieten zahleiche andere großartige Gelegenheiten, um Kinder auf die Schule vorzubereiten – vor allem auch, wenn wir in den Ferien eine positive Einstellung zu Fehlern fördern. 

Kindern beizubringen, dass Fehler wichtige und wertvolle Erfahrungen sind, die uns voranbringen, gibt ihnen wertvolles Werkzeug für ihr gesamtes Leben mit. Und vor allem für die Schule! 

In diesem Artikel zeigt uns SINN-Fluencer*in Jessica Gorny, wie sie unsere Rolle als Erwachsene dabei sieht. Und sie gibt uns ein paar Übungen an die Hand, die jede*r nachmachen kann – egal ob auf Balkonien, im Zelt oder auf einem anderen Kontinet.

Als Überraschung haben wir schöne SOMMER-PAUSE-KARTEN für dich!

Du bekommst sie kostenlos über diesen Link: SOMMER-PAUSE-KARTEN

Fehler der Kinder in den Sommerferien bewusst begleiten

Wir haben eine SINN-Fluencerin Jennifer Gorny gefragt, wie sie denn den Sommer nutzen würde, um Kinder besonders auf dei Schule vorzubereiten.

Jennifer ist Resilienz-Trainerin für Kinder und Jugendliche und selbst Mama.

Sie empfiehlt, selbst bewusste Fehler zu machen und den Kindern so einen liebevollen Umgang damit aufzuzeigen.

Deswege eignen sich die Ferien besonders gut, sich selbst zu beobachten und die Fehlerkultur zu kultivieren.

Es geht nicht darum, Sachen kaputt zu machen, Fehler zu wiederholen oder gefährliche Fehler zu machen – sondern alltägliche Dinge, die wir auch als Fehler erachten, bewusst zu artikulieren.

Wenn man zu schnell etwas sagt, zum Beispiel.

Oder wenn man das Essen anbrennen lässt.

Oder, wenn man etwas vergisst.

FEHLER PASSIEREN – immer wieder und es geht darum, wie man damit umgeht, um von denn kleinen Fehlern den eigenen Umgang auch mit größeren Fehlern zu lernen.

Denn die Angst vor Fehlern ist meist größer, als das, was tatsächlich eintreffen könnte, so dass Kinder sich nicht zutrauen etwas zu tun – was meist durch ein wenig Übung für sie machtbar wird.

Wenn uns ein Fehler passiert, können wir unsere Kinder einbeziehen, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen. 

Indem wir sie aktiv in den Prozess einbeziehen, stärken wir ihre Fähigkeiten zur Problemlösung und zeigen ihnen, dass Fehler Teamarbeit erfordern können. Zum Beispiel könnten wir sagen: „Ich habe diesen Fehler gemacht, aber ich bin sicher, dass wir zusammen eine Lösung finden können. Was denkst du, wie könnten wir das Problem lösen?“

Indem wir uns als Eltern bewusst mit unseren eigenen Fehlern auseinandersetzen und eine positive Fehlerkultur vorleben, helfen wir unseren Kindern dabei, Fehler als normale und wertvolle Erfahrungen anzusehen. Wir zeigen ihnen, dass Fehler uns nicht aufhalten, sondern uns tatsächlich weiterbringen können, wenn wir sie als Chancen zur Verbesserung nutzen.

Hier sind einige Beispiele, wie wir uns verhalten können, wenn uns selbst etwas nicht gleich gelingt und wir einen Fehler machen:

  • Positives Fehlermanagement:
    Wenn wir einen Fehler machen, ist es wichtig, ruhig zu bleiben und nicht in Panik zu geraten. Anstatt uns selbst zu kritisieren oder zu verzweifeln, können wir unseren Kindern zeigen, wie man Fehler konstruktiv angeht. Wir können sagen: „Ups, da habe ich wohl einen Fehler gemacht. Aber weißt du was? Jetzt haben wir die Chance, etwas Neues zu lernen und es beim nächsten Versuch besser zu machen.“
  • Lernmöglichkeiten erkennen:
    Fehler sind oft mit wertvollen Lektionen verbunden. Wir können unseren Kindern helfen, diese Lektionen zu erkennen, indem wir Fragen stellen wie: „Was können wir aus diesem Fehler lernen?“ oder „Welche anderen Möglichkeiten hätten wir ausprobieren können?“ Indem wir gemeinsam überlegen, wie man aus Fehlern lernen kann, fördern wir eine positive Fehlerkultur.
  • Gemeinsame Problemlösung:
    Wenn uns ein Fehler passiert, können wir unsere Kinder einbeziehen, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Indem wir sie aktiv in den Prozess einbeziehen, stärken wir ihre Fähigkeiten zur Problemlösung und zeigen ihnen, dass Fehler Teamarbeit erfordern können. Zum Beispiel könnten wir sagen: „Ich habe diesen Fehler gemacht, aber ich bin sicher, dass wir zusammen eine Lösung finden können. Was denkst du, wie könnten wir das Problem lösen?“

 

Indem wir uns als Eltern bewusst mit unseren eigenen Fehlern auseinandersetzen und eine positive Fehlerkultur vorleben, helfen wir unseren Kindern dabei, Fehler als normale und wertvolle Erfahrungen anzusehen. Wir zeigen ihnen, dass Fehler uns nicht aufhalten, sondern uns tatsächlich weiterbringen können, wenn wir sie als Chancen zur Verbesserung nutzen.

 

Danke für die schönen Impulse, Jennifer!

 

(PS: Hol dir hier noch deine SOMMER-PAUSE-KARTEN)

Wie man die Sommerpause noch nutzen kann, um Kinder Stark fürs neue Schuljahr zu machen

2023 sind wir wieder gemeinsam zum Weltkindertag unterwegs, um uns dem Problem „Schulfrust“ anzunehmen.
 
Kinder haben Notendruck und keine Lust mehr auf Schule. Eltern verzweifeln und Pädagogen/-innen stehen nicht nur zwischen den Stühlen sondern auch am Rande eines Burnouts.
 
Wir wollen „Lernen neu denken“ –  und Kindern einen starken Start ins Schuljahr geben.
 
Alle Kinderstärkerinnen (und die, die es werden wollen) sind eingeladen, mit uns beim Event 2023 als Kursanbieter*innen oder Unterstützer*innen mitzuwirken.
 
Das Ziel:
  • zum Weltkindertag kostenlos, stärkende Kurse in Einrichtungen oder als freie online oder offline Kurse zu geben, um Kindern ein förderliches Growth Mindset zu geben – für mehr Lernfreude, Motivation und einen starken Glauben an sich selbst!
  • Medien und Gesellschaft aufzuklären, wie Schulen schon heute Kinder mental stärken können
  • Einrichtungen und Eltern in Kontakt mit den stärkenden Angeboten bringen, damit sie langfristig Stärkung für Kinder in den Schul & Alltag integrieren können
Dazu bieten wir euch einen Leitfaden, mit dem ihr einen stärkenden und energiegeladenen Kurs geben, wie ihr zur Aufklärung beitragen und wie ihr – besonders als Menschen, die selbst Inhalte an Schulen und Familien weitergeben wollen, den Kontakt herstellen könnt.
 
Alle Infos und Anmeldung unter www.stark-ins-neue-Schuljahr.de

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